Bayern | Arbeitswelt 4.0

Das Büro neu denken

Pandemie und Digitalisierung beschleunigen den Wandel hin zur New Work. Für Unternehmen werden Angebote wie das Homeoffice zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor.

Jens Bartels

Homeoffice, flexible Arbeitszeiten und neue Formen der Zusammenarbeit: Die Modernisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt haben sich während der Coronapandemie weiter beschleunigt. Der Zuspruch für flexible Arbeitsmodelle wächst. So versammelt sich eine übergroße Mehrheit der Erwerbstätigen hinter dem Wunsch, die Arbeitszeit frei einteilen (95 Prozent) zu können. Dies ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Befragung von mehr als 1.500 Erwerbstätigen in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Darüber hinaus möchten neun von zehn Erwerbstätigen in Zukunft zumindest teilweise mobil arbeiten, 71 Prozent fordern eine stärkere Nutzung von Homeoffice in Deutschland.

Arbeitswelt 4.0: Perspektiven schaffen

Diesen großen Zuspruch für flexiblere Arbeitsformen dürfen Arbeitgeber nicht außer Acht lassen. Unternehmen werden für Fachkräfte nur dann attraktiv bleiben, wenn sie im Sinne der Idee „New Work“ die Arbeitswelt so gestalten, dass sie den Zielen und Werten gerade auch von jungen Menschen gerecht wird. In dieser modernen Arbeitswelt spielt auch eine wertschätzende Arbeitskultur eine wichtige Rolle. Neben dem Gehalt gibt es dabei eine ganze Reihe von Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen, mit denen in Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeitenden investiert werden kann. Gute Personalarbeit setzt zum Beispiel auf attraktive Karriereperspektiven und zeichnet sich durch eine gute Work-Life-Balance aus.

Erschienen Mai 2022 in Karriere – neue Ziele 2022

Bildquelle: iStock / jacoblund